Nominiert für Basler Pop-Preis 2018: Audio Dope

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Audio Dope © Flavio Karrer 2017
Audio Dope © Flavio Karrer 2017

Basler Pop-Preis

Vor einem Jahr war Audio Dopes erstes Album noch nicht veröffentlicht, es folgte im Februar 2018. Und dann ging der Spotify-King of Basel sofort steil: Fast 1,5 Millionen Mal ist die Single «Floating» bereits gespielt worden (nur die Labelmates bei Radicalis Music, Zeal & Ardor, liegen mit «Devil Is Fine» leicht höher). Künstlerisch überzeugt Audio Dope auf seinem Album vor allem mit der souveränen Leichtigkeit seiner Sounds, Samples und erzeugten Stimmungen. Die Plattenkritik auf der RFV-Website urteilte über das «eigenwillig-chillige, lazy flirrende Album» mit der Schlussbemerkung: «Musik für Schlafzimmer im Dämmerlicht und aus der Zeit gefallene Nachmittage im Park, wo irgendwo im Gras ein vergilbtes Polaroidfoto von Wolfgang Tillmans Party-Nacht in den 90er-Jahren rumliegt. Love is in the air».

Mischa Nüeschs Konzept ist künstlerisch aufgegangen, live macht sich der 27-Jährige aber etwas rar, das mag am perfektionistischen Geist der Umsetzung von elektronischer Musik liegen. Sei's drum, die erneute Nominierung für den Basler Pop-Preis zeigt eindrücklich, dass die technoiden, aber organisch-warmen Sounds mit Pop-Appeal auch beim Juryboard des Basler Pop-Preis angekommen sind und auch nicht so schnell wieder weggehen.

Links zu Musik und mehr in der Band-App unten.
Label Majestic Casual Records (D) / Radicalis Music, Basel
Management: Frederick Dürr, Radicalis, Basel

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