TransHelvetiQ
Fokussiert, begleitet und bezahlt an der eigenen Live Show arbeiten: Dies wird Musikschaffenden über die TransHelvetiQ Residency ermöglicht.
Die Förderung besteht aus einer viertägigen Residency mit Abschlusskonzert in der Usine à Gaz in Nyon. Dabei kann zusammen mit Coaches intensiv und kompakt an der Bühnenpräsenz und der Live-Umsetzung der eigenen Musik gearbeitet werden.
Die Kosten für Reise, Unterkunft, Verpflegung und Coach*in werden übernommen. Zudem wird ein Honorar für die künstlerische Arbeit während der Residency ausbezahlt.
Für wen und wann?
Der Wettbewerb richtet sich an Acts, die eine künstlerisch engagierte, fachkundige Tätigkeit in der Popmusik nachweisen können und über ein professionelles Business-Umfeld verfügen. Sie haben in dieser Formation bereits Live-Erfahrung gesammelt und stehen jetzt am perfekten Punkt, um gezielt an ihrer Live-Show zu arbeiten, weil mehrere Bookings oder eine Tour nach der Residency vorliegen. Für TransHelvetiQ können sich Basler Bands und Musiker*innen der Populärmusik bewerben.
Die nächste Residency wird vom 1.-4. Juni 2026 in der Usiné à Gaz stattfinden.
Bewerbung
Das Bewerbungsfenster für die 2026 Ausgabe ist geschlossen. Abboniere unseren Newsletter, um die nächste Chance nicht zu verpassen.
Die genauen Bewerbungsbedingungen findest du unten im Merkblatt.
Fachjury TransHelvetiQ
Lara Bertholet
Nach ihrem Soziologiestudium an der Universität Freiburg stieg Lara Bertholet (sie/ihr) im Fri-Son in die Musikszene ein, wo sie in der Produktion tätig war. Sie legte einen Zwischenstopp bei der Förderinstitution Pro Helvetia ein. Heute arbeitet sie bei Irascible Music, bewegt sich zwischen verschiedenen kulturellen Orten der Schweizer Musiklandschaft, begleitet Rebecca Solari im Fundraising und Management und leitet das Freiwilligenteam des Festivals Les Georges.
Maï Kolly
Maï Kolly (sie/ihr) macht ihre ersten Schritte in der Musikszene als Freiwillige an verschiedenen Festivals und Events. Als Musikbegeisterte beginnt sie, sich durch Praktika in verschiedenen Organisationen weiterzubilden, darunter Irascible, Opus One und Rocking Chair. Später rundete sie ihr praktisches Wissen mit einem CAS in Management im Bereich der aktuellen Musik ab.
Verwurzelt in der Region Nyon arbeitet sie in der Usine à Gaz als Musikprogrammverantwortliche und Produktionsleiterin. Von 2017 bis 2023 leitet sie zudem die Programmgestaltung des JVAL Openair. Als Nyonnaise legt sie besonderen Wert darauf, Schweizer Künstler:innen zu fördern – auch weil sie selbst Musikerin ist.
Seit 2021 ist Maï Kolly für die Programmgestaltung der aktuellen Musik am Festival Label Suisse zuständig. Daneben engagiert sie sich in verschiedenen Vereinen, etwa als Mitglied im romandischen Komitee von Petzi oder als aktives Mitglied des Vereins Paléo Arts & Spectacles.
Yannis Zola Maviaki
Yannis Zola Maviaki (er/ihm), bekannt als Z the Freshman, prägten schon früh kongolesischer Gospel, Mani Matter und die vielfältige Musikkultur seiner Nachbarschaft in Bern.
Seit 2016 veröffentlicht er Musik. Seine Diskografie umfasst mehrere Soloalben, die Kollabo-EP Monsun mit Soukey sowie zwei Projekte mit seiner Band Hotel Samar.
2025 erscheinen das Kollabo-Tape Amuse Bouche mit Cold G sowie das Album Vernisage, auf dem er mit Steff la Cheffe, Lo & Leduc und Alwa Alibi zusammenarbeitet.
Z the Freshman steht für künstlerische Vielseitigkeit, gesellschaftliches Engagement und die Vision, Hip-Hop als verbindende Kunstform neu zu denken.
Lukas Schlatter
Lukas Schlatter (er/ihm) vertiefte sich während seines Studiums im Bereich Ökobilanzierungen und Nachhaltigkeitsmanagement mit Fokus auf die Musikbranche. Er arbeitet für reflector.eco, die zentrale Anlauf- und Beratungsstelle für ökologische Nachhaltigkeit in der Kultur, für die er Workshops und Beratungen durchführt. Darüber hinaus setzt er sich seit Jahren für ein diskriminierungsfreieres Nachtleben und Musikbranche ein. Parallel zu seiner Arbeit rund um das Thema Nachhaltigkeit ist er fest in der Kulturszene verankert. Er arbeitet als Co-Geschäftsleiter und Produktionsleiter für einen Konzertveranstalter in Bern und bringt langjährige Erfahrung als selbstständiger Veranstaltungstechniker und Eventmanager mit. Er engagiert sich zudem bei Vert le Futur, dem Schweizer Verband für eine nachhaltige Kultur- und Veranstaltungsbranche, und war Mitglied im Vorstand eines Jugend- und Kulturzentrums, Gaskessel Bern. Zu guter Letzt ist er bei ausgewählten Events als DJ hinter den Plattenspielern anzutreffen.
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Fachleiterin TransHelvetiQ
Bei Fragen zum Bewerbungsverfahren oder der Residency kannst du dich direkt bei Pia melden.
Pia Portmann
Fachleiterin | 60 %
pia@musikbuerobasel.ch
T +41 76 721 58 52 | T Deutsch, English, Français
Pia (sie/ihr) ist seit Jahren bildungs- und gleichstellungspolitisch aktiv und lässt dabei politische und musikalische Veranstaltungen verschmelzen. So hat sie u.a. das Queens* of HipHop Festival initiiert sowie an diversen Awareness-Strukturen mitgearbeitet. Neben den Bühnen hat sie eine Breite an Rollen eingenommen, wie z.B. als Koordinatorin des Campus Festivals, Bookerin vom Unifestival oder als Produktionsleitung im Jugendkulturzentrum Gaskessel Bern. Musikalisch ist sie seit 2016 in unterschiedlichen Konstellationen als DJ unterwegs (Affect Alien). Pia hat an der Uni Bern Philosophie, Englische Sprachwissenschaften und Gender Studies studiert.
Beim Musikbüro Basel betreut sie den Newcomer-Bereich wie u.a. die SoundClinic und die Coachings. Sie ist verantwortlich für das Education-Projekt «... macht Schule», die Beratungsgespräche für Musiker*innen und das Residency Programm TranshelvetiQ. Beim Musikbüro bringt sie ihr Engagement und Know-How für die Förderung von und Sensibilisierung für Diversität und Awareness in unterschiedlichen Formen ein. Sie gibt auch gratis Beratungen zu diesen Themen.
Bisherige Gewinner*innen von TransHelvetiQ Basel
Hintergrund
Der Wettbewerb TransHelvetiQ ist eine Weiterentwicklung des im Jahr 2018 erstmals lancierten Live-Fördertools. Das Projekt, ist in Zusammenarbeit mit der Fondation CMA in Nyon, dem Musikbüro Luzern, dem L'Amalgame in Yverdon, der Kaserne Basel und dem Netzwerk Say Hi! entstanden und wird jeweils einmal jährlich durchgeführt. Bis 2025 bestand das Projekt aus einem Austauschteil, bei dem jeweils ein Act aus der Romandie nach Basel kam und Acts aus der Deutschschweiz in die Romandie gehen konnten. 2026 kommt kein Act über TransHelvetiQ nach Basel.