RegioSoundCredit

Förderung

Der RegioSoundCredit (RSC) des Musikbüro Basel wird drei Mal jährlich ausgeschrieben und richtet sich an erfahrene Musikschaffende (Bands und Musiker*innen), die eine künstlerisch engagierte, fachkundige Tätigkeit im Bereich Popmusik nachweisen können, über ein professionelles Umfeld verfügen und die Musikszene der Region Basel mitprägen. Bewerbungen von Newcomer*innen sind nicht möglich.

Der Wettbewerb ist offen für alle zeitgenössischen Stilrichtungen der Popmusik und berücksichtigt Produktionen aus Nischen- und Subkulturen genauso wie Produktionen von arrivierten und erfolgreichen Musikschaffenden oder Mainstream.

Möglich sind Bewerbungen für folgende Zwecke:

  • Tonträgerproduktion (CD, LP, EP, Digital)
  • Musikvideoproduktion
  • Konzerttournee
  • Reisestipendium für Songwriter*innen und Producer*innen¹
  • kombinierte Produktion aus Tonträger, Musikvideo, Tournee²

¹ für das Reisestipendium müssen die Bewerber*innen seit mindestens fünf Jahren in der regionalen Popmusikszene aktiv sein und über einen entsprechenden Leistungsausweis verfügen. Die genauen Bedingungen finden sich im Merkblatt.

² kombinierte Produktionen können über das Formular «Bewerbung Tonträger/Musikvideo/Tournee» eingegeben werden. Das Reisestipendium kann nicht mit anderen Eingaben kombiniert werden.

Die Beiträge zwischen 2 000 und 10 000 CHF werden von einer unabhängigen Fachjury gesprochen und müssen innert Frist projektbezogen eingesetzt werden. Die Fachjury kann auch Beiträge für künstlerisches Schaffen vergeben, die nicht projektbezogen eingesetzt werden müssen. Die vollständigen Bewerbungsbedingungen finden sich im Merkblatt.

Nächste Termine

Die Eingabefrist endet jeweils am letzten Mittwoch in den Monaten Januar, Mai und September.

  • 28. September 2022
  • 25. Januar 2023
  • 31. Mai 2023

Bewerbung

Musterbudgets für die obigen Produktionen finden sich im Download-Bereich und dürfen für die Bewerbung optional verwendet werden.

Downloads

Fachleiterin RegioSoundCredit

Claudia Jogschies

Claudia Jogschies
Claudia Jogschies

Fachleiterin | 70 %
claudia@musikbuerobasel.ch
T +41 61 201 09 73

Claudia Jogschies (sie/ihr) hat an der Uni Lüneburg Angewandte Kulturwissenschaften mit dem Hauptfach Musik studiert. Bereits während des Studiums hat sie diverse Stationen in der Musikwirtschaft durchlaufen, so u.a. als Veranstalterin im AStA-Wohnzimmer, in der Künstlerischen Leitung des Lunatic Festivals, im Booking beim Label Alison Records und als Musikredakteurin für motor.de.

Von 2013 bis 2017 war sie für die Interessengemeinschaft Hamburger Musikwirtschaft tätig. Hier verantwortete sie insbesondere die Projektorganisation der Music Business Summer School. Daneben gehörten die Mitgliederkommunikation, die Öffentlichkeitsarbeit und die Organisation von Netzwerkveranstaltungen zu ihren Aufgaben. Parallel hierzu war sie als Bookerin für das Hamburg Jazzlabel Herzog Records tätig.

Beim Musikbüro Basel betreut sie die Angebote im Bereich Professionals, Business, Events sowie Export und ist für das nationale und internationale Networking verantwortlich.

Fachjury RegioSoundCredit

Michael Bohli

Michael Bohli
Michael Bohli © 2020

Jurymitglied RegioSoundCredit 2021–2022

«Über Musik zu schreiben, ist wie zu Architektur zu tanzen.»
Bekanntes Zitat, vermutlich von Martin Mull, populär verbreitet durch Elvis Costello und andere.

Michael Bohli lebt in Zofingen und ist gelernter Hochbauzeichner. Die Liebe zur Musik wurde ihm «bereits in die Wiege gelegt», beide Elternteile sind «Verfechter*innen der Rockmusik, Sammler*innen von Vinyl und fleissige Konzertgänger*innen». So begann er bald über seine Leidenschaft zu schreiben, ab 2014 in seinem Blog 17408sound, ab 2015 als Redaktor und seit April 2020 als Chefreaktor des Online-Musikmagazins ARTNOIR. ARTNOIR kümmert sich mit Albumrezensionen, Interviews, Konzertberichten und mehr um die Musikszene der Schweiz, rund 30 freischaffende Autor*innen und Fotograf*innen sorgen für den Überblick.

Michael Bohli ist «immer auf der Suche nach interessanter Musik, nach fesselnden Personen und Horizonterweiterungen. Und er findet so «die Möglichkeit, das oben erwähnte Zitat mit allen Aspekten in seinem Leben zu inkludieren».

John Bürgin

John Bürgin

Jurymitglied RegioSoundCredit 2021-2022 (Resonate 2018-2019)

Der gebürtige Basler ist seit Anfang an beim jungen SRF-Radiosender Virus in der Musikredaktion mit dabei und ist seit einigen Jahren Teil der SRF Fachredaktion Musik (SRF 3 und SRF Virus). Er produziert und moderiert jeden Samstagabend die Sendung «CH Beats» auf SRF 3, in der er talentierte Schweizer Electronica-Acts vorstellt. Daneben steht er auch selbst regelmässig hinter den DJ Decks.

Letizia Carigiet

Letizia Carigiet
Letizia Carigiet © Danielle Liniger 2018

Jurymitglied RegioSoundCredit 2022–

Letizia Carigiet wohnt und arbeitet in Bern, wo sie seit 2018 bei Helvetiarockt ihre Leidenschaft für Musik und Feminismus verbindet. Sie hat für Helvetiarockt die Diversity Roadmap mitentwickelt und ist verantwortlich für die Datenbank musicdirectory.ch, die in der Schweiz aktive Frauen, inter, trans und non-binäre Menschen in der Musikszene vernetzt. Zudem leitete sie bis 2021 die Bandworkshops von Helvetiarockt und hat für die CH-Koordinationsstelle und Vernetzungsplattform für Musikerinnen im Jazz, Pop und Rock auch den Nachwuchsbereich mitgestaltet. Ab 2022 übernimmt sie bei Helvetiarockt die Co-Leitung mit Yvonne Meyer im Bereich Sensibilisierung und Vernetzung (OnTour, musicdirectory.ch, Diversity Roadmap).
 
Letizia Carigiet studierte und arbeitete an der Universität Bern und engagierte sich in der Bildungs- und Jugendpolitik auf kantonaler und nationaler Ebene. Sie ist Mitinitiatorin des «Queens* of HipHop»-Festivals in Bern und organisiert mit dem Verein Flirt Don't Hurt Kampagnen und Trainings zur Sensibilisierung und Bekämpfung von Sexismus im Nachtleben.

Alexa Tepen

Alexa Tepen
Alexa Tepen © Dirk Wetzel

Jurymitglied RegioSoundCredit 2022–

Alexa Tepen arbeitet seit rund zwanzig Jahren in der Kultur- und Live-Musikszene des Dreilands und hat 2014 Frank und Frei, eine Agentur für die Betreuung kultureller Projekte, gegründet. Von 2014 bis 2021 ist sie für die Co-Leitung des Musikfestivals KlangBasel verantwortlich gewesen. Seit Sommer 2021 leitet sie die Kommunikation im Gare du Nord, dem Ort für Neue Musik im Badischen Bahnhof in Basel.

Alexa Tepen ist in Schopfheim geboren und hat in Freiburg im Breisgau Internationales Kulturmanagement studiert. Sie war bis 2009 beim Vitra Design Museum in Weil am Rhein für Kommunikation und Events zuständig, arbeitete danach im Burghof Lörrach und für das Stimmen Festival und war ab 2012 in verschiedenen Funktionen bis 2019 mit dem Festival Culturescapes Basel eng verbunden. Als Geschäftsführerin ihrer Agentur Frank und Frei betreut sie verschiedene kulturelle Projekte in unterschiedlichen Bereichen und Stadien, so etwa die Medienarbeit für das Musikfestival Bern (2017 + 2019), die Co-Geschäftsführung des Atelier- und Projekthaus' Flatterschafft (2014–2018) oder das Marketing für ZeitRäume Basel (2015 + 2017), die Biennale für Neue Musik und Architektur.

Céline-Giulia Voser

Céline-Giulia Voser
Céline-Giulia Voser © Gian Marco Castelberg

Jurymitglied RegioSoundCredit 2022–

Céline-Giulia «Cégiu» Voser ist Musikerin, Komponistin und Produzentin. Sie tritt in verschiedenen Formationen wie Music(k) for A While und dem FINTA¹-Musikschaffenden-Kollektiv «fem*ergy collective» mit Sitz in Berlin auf. Zudem leitet sie Workshops wie Beatmaking/Producing im Rahmen von Helvetiarockt. Sie hat mit zahlreichen Formationen Tonträger veröffentlicht und zudem als Solo-Künstlerin seit 2016 gleich drei Alben herausgebracht.

Céline-Giulia Voser ist Geschäftsführerin und Inhaberin der Musicbox Entertainment GmbH in Horw LU. Sie engagiert sich zudem als Co-Geschäftleiterin von Other Music Luzern – der Vernetzungs- und Förderstelle für Luzerner Musiker*innen – für die Anliegen der dortigen Musikschaffenden, ist Vorstandsmitglied von SONART – Musikschaffende Schweiz und baut zurzeit die Ableton-FINTA¹-User-Group in der Schweiz auf. Sie studierte an der Hochschule Luzern Musik und bei Fred Sherry und Erik Friedlander in New York sowie an der Donau-Universität Krems, Österreich. Für verschiedene Produktionen und Projekte ist sie u.a. von Pro Helvetia und den Kantonen Luzern und Zug gefördert worden.

¹ FINTA = Frauen, Inter-, Nicht-Binäre, Trans- und Agender-Menschen