TransHelvetiQ 2026 - Residency für Lost In Lona

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«Lost In Lona» haben vergangenen November ihr zweites Album veröffentlicht, waren SRF3 Best Talent, spielen im Februar vier Shows in der Schweiz und haben gerade eine Herbst Tour in Deutschland und Österreich angekündigt. Damit haben sie die Fachjury für die TransHelvetiQ-Residency überzeugt und werden somit im Juni vier Tage in der Usine à Gaz in Nyon an ihrer Liveshow weiterarbeiten können.

12.Februar 2026

TransHelvetiQ (ex-Resonate)

Die Förderung durch die TransHelvetiQ Residency wurde Anfang 2026 ausgeschrieben und richtet sich an regionale Acts, die in dieser Formation bereits Live-Erfahrung gesammelt haben und jetzt am perfekten Punkt stehen, um gezielt an ihrer Live-Show zu arbeiten, weil mehrere Bookings oder eine Tour nach der Residency vorliegen.

Nationale und internationale Sichtbarkeit, Festivalshjows, Auftritte an Showcasefestivals (m4music und Reeperbahnfestival) ein Release im 2025 und eine Mini Tour im Frühling und Shows in Deutschland und Österreich 2026 überzeugten die Fachjury. Sie kamen zum Schluss, dass Lost in Lona die vier Tage in Nyon mit Begleitung durch ein Coaching voll ausnützen kann. 

Residency, Coaching, Showcase, Networking

Innerhalb der 4 Tage in der Usine à Gaz in Nyon hat das Duo, das Live zur fünfköpigen Band ergänzt wird, die Gelegenheit mit einem Coaching ihre Liveshow weiterzuentwickeln. Zudem sind solche Bühnenproben in einem Konzertlokal ideal, um das technische Setup zu verfeinern, mit Techniker*innen an Sound und Licht zu feilen und die Umsetzung der Musik auf die Bühne auf den Punkt zu bringen.

Bei der Auswahl des Coachings wird direkt auf die Bedürfnisse der Band geachtet und gemeinsam mit der Band werden passende Personen mit dem gesuchten Know-How und Erfahrung in diesen Bereichen ausgewählt, die die Musiker*innen in den 4 Tagen in Nyon begleiten. 

Zum Abschluss der Residency werden Lost in Lona zudem ein Showcase spielen und vorher wird im Rahmen eines Networking Events auch die Gelegenheit, die Verbindungen in die französischsprechende Schweiz zu verbreitern, gegeben.

Fachjury

Lara Bertholet

Lara Bertholet
Lara Bertholet

Nach ihrem Soziologiestudium an der Universität Freiburg stieg Lara Bertholet (sie/ihr) im Fri-Son in die Musikszene ein, wo sie in der Produktion tätig war. Sie legte einen Zwischenstopp bei der Förderinstitution Pro Helvetia ein. Heute arbeitet sie bei Irascible Music, bewegt sich zwischen verschiedenen kulturellen Orten der Schweizer Musiklandschaft, begleitet Rebecca Solari im Fundraising und Management und leitet das Freiwilligenteam des Festivals Les Georges.

Maï Kolly

Maï Kolly
Kolly Mai

Maï Kolly (sie/ihr) macht ihre ersten Schritte in der Musikszene als Freiwillige an verschiedenen Festivals und Events. Als Musikbegeisterte beginnt sie, sich durch Praktika in verschiedenen Organisationen weiterzubilden, darunter Irascible, Opus One und Rocking Chair. Später rundete sie ihr praktisches Wissen mit einem CAS in Management im Bereich der aktuellen Musik ab.

Verwurzelt in der Region Nyon arbeitet sie in der Usine à Gaz als Musikprogrammverantwortliche und Produktionsleiterin. Von 2017 bis 2023 leitet sie zudem die Programmgestaltung des JVAL Openair. Als Nyonnaise legt sie besonderen Wert darauf, Schweizer Künstler:innen zu fördern – auch weil sie selbst Musikerin ist.

Seit 2021 ist Maï Kolly für die Programmgestaltung der aktuellen Musik am Festival Label Suisse zuständig. Daneben engagiert sie sich in verschiedenen Vereinen, etwa als Mitglied im romandischen Komitee von Petzi oder als aktives Mitglied des Vereins Paléo Arts & Spectacles.

Yannis Zola Maviaki

Yannis Zola Maviaki
Yannis Zola Maviaki

Yannis Zola Maviaki (er/ihm), bekannt als Z the Freshman, prägten schon früh kongolesischer Gospel, Mani Matter und die vielfältige Musikkultur seiner Nachbarschaft in Bern. 

Seit 2016 veröffentlicht er Musik. Seine Diskografie umfasst mehrere Soloalben, die Kollabo-EP Monsun mit Soukey sowie zwei Projekte mit seiner Band Hotel Samar.

2025 erscheinen das Kollabo-Tape Amuse Bouche mit Cold G sowie das Album Vernisage, auf dem er mit Steff la Cheffe, Lo & Leduc und Alwa Alibi zusammenarbeitet. 

Z the Freshman steht für künstlerische Vielseitigkeit, gesellschaftliches Engagement und die Vision, Hip-Hop als verbindende Kunstform neu zu denken.

Lukas Schlatter

Lukas Schlatter
Lukas Schlatter

Lukas Schlatter (er/ihm) vertiefte sich während seines Studiums im Bereich Ökobilanzierungen und Nachhaltigkeitsmanagement mit Fokus auf die Musikbranche. Er arbeitet für reflector.eco, die zentrale Anlauf- und Beratungsstelle für ökologische Nachhaltigkeit in der Kultur, für die er Workshops und Beratungen durchführt. Darüber hinaus setzt er sich seit Jahren für ein diskriminierungsfreieres Nachtleben und Musikbranche ein. Parallel zu seiner Arbeit rund um das Thema Nachhaltigkeit ist er fest in der Kulturszene verankert. Er arbeitet als Co-Geschäftsleiter und Produktionsleiter für einen Konzertveranstalter in Bern und bringt langjährige Erfahrung als selbstständiger Veranstaltungstechniker und Eventmanager mit. Er engagiert sich zudem bei Vert le Futur, dem Schweizer Verband für eine nachhaltige Kultur- und Veranstaltungsbranche, und war Mitglied im Vorstand eines Jugend- und Kulturzentrums, Gaskessel Bern. Zu guter Letzt ist er bei ausgewählten Events als DJ hinter den Plattenspielern anzutreffen.

Fachleiterin TransHelvetiQ

Pia Portmann

Pia Portmann
Pia Portmann © Samuel Bramley

Fachleiterin | 60 %
pia@musikbuerobasel.ch
T +41 76 721 58 52 | T Deutsch, English, Français

Pia (sie/ihr) ist seit Jahren bildungs- und gleichstellungspolitisch aktiv und lässt dabei politische und musikalische Veranstaltungen verschmelzen. So hat sie u.a. das Queens* of HipHop Festival initiiert sowie an diversen Awareness-Strukturen mitgearbeitet. Neben den Bühnen hat sie eine Breite an Rollen eingenommen, wie z.B. als Koordinatorin des Campus Festivals, Bookerin vom Unifestival oder als Produktionsleitung im Jugendkulturzentrum Gaskessel Bern. Musikalisch ist sie seit 2016 in unterschiedlichen Konstellationen als DJ unterwegs (Affect Alien). Pia hat an der Uni Bern Philosophie, Englische Sprachwissenschaften und Gender Studies studiert.

Beim Musikbüro Basel betreut sie den Newcomer-Bereich wie u.a. die SoundClinic und die Coachings. Sie ist verantwortlich für das Education-Projekt «... macht Schule», die Beratungsgespräche für Musiker*innen und das Residency Programm TranshelvetiQ. Beim Musikbüro bringt sie ihr Engagement und Know-How für die Förderung von und Sensibilisierung für Diversität und Awareness in unterschiedlichen Formen ein. Sie gibt auch gratis Beratungen zu diesen Themen.

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